Auf der Flucht Die abenteuerliche Geschichte eines Wehrmachts-DeserteursAls Walter B. Stalingrad nur mit Glück überlebt, immer mehr die Sinnlosigkeit des Krieges und die Schreckensseiten des NS-Regimes erkennt, fasst der Obergefreite der Wehrmacht 1943 in Italien den folgenschweren Entschluss, zu desertieren. Über eineinhalb Jahre ist er bis Kriegsende auf der Flucht, zunächst in Florenz, später in Berlin, gejagt von Feldjägern und der Gestapo ...
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Gerichtsurteile in Italien Massaker in Fivizzano und Fosdinovo: Lebenslänglich für ehemalige SS-Soldaten Casalecchio sul Reno: Verfahren eingestellt Am 26. Juni 2009 wurden vom Militärgericht in Rom neun ehemalige SS-Angehörige zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Sie werden für schuldig befunden, an Massakern in den italienischen Gemeinden Fivizzano und Fosdinovo im August 1944 beteiligt gewesen zu sein. |
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Die Familie CerviAnlaufstelle für die vielen FlüchtlingeAldo Cervi wird 1929 zum Militärdienst eingezogen. Wegen Befehlsverweigerung verbüßt er drei Jahre im Gefängnis. Dort trifft er auf politische Gefangene, die lesen und diskutieren. Wie für viele andere wird auch für ihn das Gefängnis zu einer "Universität". Nach seiner Entlassung lässt er auch seine Familie an seinen neuen Ideen teilnehmen ...
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SS-Massaker bleibt ungesühnt Verfahren gegen Pottensteiner Karstwehr eingestellt Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Angehörige der SS-Karstwehr wegen der Ermordung von 51 Zivilisten im norditalienischen Bergdorf Avasinis eingestellt. Die Karstwehr wurde in Pottenstein ausgebildet und dann zur Partisanenbekämpfung in Slowenien und Italien eingesetzt, bei der zahlreiche Massaker an Zivilisten verübt wurden. Der US-Geheimdienst CIA war nach 1945 über diese Gräuel offenbar informiert. |
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Prozess wegen des SS-Massakers von Marzabotto: Zehn ehemalige SS-Soldaten zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt Der Prozess wegen des Massakers von Marzabotto wurde seit einem Jahr in Abwesenheit gegen 17 ehemalige SS-Angehörigen vor dem Militärgericht in La Spezia geführt. Der Militärstaatsanwalt Marco di Paolis forderte für 15 Angeklagte eine lebenslängliche Haftstrafe, in zwei Fällen hat er für Freispruch plädiert. Das Urteil wurde am 13. Januar 2007 verkündet: Zehn Angeklagte wurden zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. |
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Der Widerstand in Italien: Zwischen Tradition und Konflikt Die Resistenza in Italien ist heute wieder zu einem Symbol geworden. Wie sich die Auslegung der Resistenza im Laufe der Jahre entwickelte und veränderte: kein einfaches Thema, denn trotz seiner geringen Dauer und obwohl er nur einen Teil Italiens betraf, ist dieser Befreiungskampf ein äußerst komplexes Phänomen. |
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 Das Massaker von Sant’Anna di StazzemaSchleppende Ermittlungen in Deutschland Am 12. August 1944 überfiel die 16. SS-Panzergrenadierdivision "Reichsführer SS" das norditalienische Dorf Sant’ Anna di Stazzema. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges leben die Täter unangefochten in der Bundesrepublik Deutschland. Erst 60 Jahre später begann in La Spezia der Prozess gegen die Verantwortlichen. Das Urteil, am 23. Juni 2005 gefällt, lautete: lebenslänglich für alle 10 Angeklagten. |
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Der schmale Grat zwischen Verweigerung und WiderstandDeutsche Deserteure in der ResistenzaÜber 100.000 deutsche Soldaten desertierten im Zweiten Weltkrieg. Gegen Deserteure, derer sie habhaft wurde, ging die Wehrmachtsjustiz mit erbarmungsloser Härte vor: 22.750 so genannte Fahnenflüchtige wurden zum Tode verurteilt. Viele wurden noch in den letzten Kriegstagen umgebracht.
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