Ausstellung „Eine andere italienische Reise“

Ausstellung Eine andere italienische Reise. Der Zweite Weltkrieg in Italien: Orte, Geschichte und Erinnerungen

Besprechung der historischen Ausstellung: „Un altro viaggio in Italia. Luoghi, storia e memorie della Seconda guerra mondiale in Italia“ / „Eine andere italienische Reise. Der Zweite Weltkrieg in Italien: Orte, Geschichte und Erinnerungen“

In der „Casa della Memoria“ in Mailand wurde vom 21.04.2022-15.05.2022 eine zweisprachige Ausstellung gezeigt, die in einer deutsch-englischen Version auch nach Deutschland kommen wird. Die Ausstellung des „Istituto nazionale Ferruccio Parri“, „Paesaggi della memoria“ und  mit Unterstützung des deutsch-italienischen Kulturfonds wurde von einem fünfköpfigen deutsch-italienischen Team kuratiert. Sie behandelt sowohl die Geschichte des Zweiten Weltkriegs als auch den Umgang mit dieser schwierigen Vergangenheit. 

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77. Jahrestag der Befreiung Italiens

25. April 2022: Veranstaltungen der ANPI-Ortsverbände in Deutschland
Am 25. April 1945 wurde Italien endgültig von der deutschen Besatzung und vom faschistischen Regime der Salò-Republik befreit. Einen entscheidenden Beitrag – militärisch und moralisch – leistete dabei der antifaschistische Widerstand, die Resistenza.
Die ANPI-Ortsverbände in Deutschland (Berlin, Köln, Frankfurt) bieten wieder eine Online-Vortragsreihe auf Italienisch und Deutsch an, die sich an ein zweisprachiges Publikum richtet. Das diesjährige Thema ist der internationale Charakter des antifaschistischen Widerstands. Betrachtet wird dabei auch der Beitrag vieler nicht-italienischer Kämpfer*innen zum italienischen Widerstand.

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Frauen im bewaffneten Widerstand der Gruppi di azione patriottica

Die Gap, in etwa „patriotische Aktionsgruppen“, waren am 20. September 1943 von der Kommunistischen Partei ins Leben gerufen worden. Sie unterstanden dem militärischen Arm des Cln, des Nationalen Befreiungskomitees, das selbst erst wenige Tage zuvor, am 9. September `43, von den antifaschistischen Parteien Italiens gegründet worden war. Dem Cln unterstanden auch fast alle weiteren Partisanenverbände.

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Arditi del popolo

arditi del popoloNeuerscheinung: Der erste bewaffnete Widerstand gegen den Faschismus in Italien 1921-1922

Wenig bekannt ist, dass es in Italien lange vor der Resistenza bereits bewaffneten antifaschistischen Widerstand gab. Noch vor dem Marsch auf Rom erlebten die Faschist*innen eine erste Niederlage: Die Arditi del Popolo verteidigten 1922 Parma in Barrikadenkämpfen gegen eine faschistische Übermacht, unterstützt von breiten Teilen der Bevölkerung. Entstanden waren die Arditi del Popolo aus den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges und hatten sich in den sozialen Kämpfen des Biennio Rosso 1919/1920 verbreitet.

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Laura »Mirka« Polizzi: Antifaschistin | Partisanin

Hörgeschichte auf Radio Z

Laura Polizzi 1944

Laura Polizzi schloss sich am Ende des II. Weltkriegs den Frauenverteidigungsgruppen an und ging dann unter dem Kampfnamen Mirka in die Berge, um gegen italienische Faschisten und deutsche Besatzung zu kämpfen.

Eine 16-Jährige in Mittelfranken, die den ungewöhnlichen Namen „Mirka“ trägt, mit langgezogenem „I“ und gerolltem „r“ – wie kam sie zu diesem Namen?

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la resistenza – Beiträge zu Faschismus, deutscher Besatzung und dem Widerstand in Italien (5)

la resistenza 5 - Beiträge zu Faschismus, deutscher Besatzung und dem Widerstand in Italien

Neuerscheinung zum 25. April 2020, dem 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus in Italien:
la resistenza – Beiträge zu Faschismus, deutscher Besatzung und dem Widerstand in Italien (5)

Der 25. April ist (nicht nur) in Italien ein Tag zum Feiern: An jenem Tag vor 75 Jahren befreiten Partisanen*innen endgültig viele norditalienische Großstädte wie Turin, Mailand und Reggio Emilia von den Faschisten und der deutschen Besatzungsmacht. Die Nationalsozialisten mussten in ganz Italien kapitulieren. Ein Neuanfang unter veränderten politischen Vorzeichen schien in greifbarer Nähe.
Eine neu aufgelegte, erweiterte und überarbeitete Broschüre behandelt die RESISTENZA, den Widerstand in Italien seit September 1943. Viele junge Menschen kämpften als Partisan*innen im Apennin, in Rom, in der Emilia Romagna und den Marken, in der Toscana und Venedig gegen die Nationalsozialisten und die italienischen Faschisten.

la resistenza 5 als pdf-Ausgabe zum download: la resistenza 5 (pdf)
oder als gedruckte Broschüre (72 Seiten A4) per Post (kostenlos gegen Erstattung der Portokosten)
Bestelladresse: Verein zur Förderung alternativer Medien Feldstr. 22, 91052 Erlangen oder einfach per E-Mail

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Geschenkt wurde uns nichts

Annita Malavasi vor Monte Ventasso

Dokumentarfilm zur Geschichte italienischer Partisaninnen

„Geschenkt wurde uns nichts“ – preisgekrönte Zeitzeuginnen-Dokumentarfilm zur Geschichte italienischer Partisaninnen.
Der 58-minütige Film begleitet die ehemalige Partisanin Annita Malavasi sowie zwei ihrer Genossinnen, Pierina Bonilauri und Gina Moncigoli, und beschäftigt sich mit dem Widerstand in Italien im Zweiten Weltkrieg aus der Perspektive dieser Frauen. „Geschenkt wurde uns nichts“ begeisterte auf rund 30 Festivals im In- und Ausland, wurde zwölf Mal ausgezeichnet und hatte über 200 Kino-Aufführungen und Screenings.

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Archiv des Europäischen Widerstands

ERA (European Resistance Archive) ist ein online-Archiv der Widerstands­­­aktivitäten gegen Faschismus und Besatzung während des Zweiten Weltkrieges in Europa. Kern des Webportals sind Videointerviews mit Frauen und Männern, die am antifaschistischen ­Widerstand in verschiedenen europäischen Ländern beteiligt waren. 

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Die Arbeit der Frauen war das Rückgrat der Resistenza

In Reggio Emilia nach der Befreiung

Frauen im italienischen Widerstand

Mit dem Waffenstillstandsabkommen vom 8. September verschärfte sich die Situation. Viele Frauen erkannten, dass der Krieg keineswegs zu Ende war, sondern dass man sich im Gegenteil auf einen harten Kampf gegen die deutschen Besatzer und ihrer faschistischen KollaborateurInnen würde gefasst machen müssen …

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Sabotatori

sabotatori

Dokumentarfilm auf DVD

Was bedeutet es, heute Antifaschist zu sein? Was bedeutet es, 70 Jahre nach der Befreiung zu überleben? Das fragt der Film „Sabotatori“ anhand der Geschichte des Zeitzeugen und ehemaligen italienischen Partisanen Fernando Cavazzini, Deckname „Toni“. Seine Geschichte vermischt sich im Film mit denen dreier junger Menschen von heute, die auf den „Partisanenpfaden“ in den Bergen der Emilia Romagna wortwörtlich in Tonis Fußstapfen treten. 

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